Das waren die NEWS 2012


SWR 2
27.12.12 ab 09:05 Uhr:

28.12.12 ab 09:05 Uhr
"Ich bin der Welt abhanden gekommen"
In Memoriam Dietrich Fischer-Dieskau (2 Teile)
mit Ulla Zierau
jeweils bis 10:00

Gemma
steht zum Download bereit

Deutschlandradio Kultur 27.12.12 ab 20.03 Uhr: Historische Aufnahmen aus dem RIAS-Archiv: Dietrich Fischer-Dieskau - eine Hommage
Werke von Johann Sebastian Bach, Gustav Mahler, Wolfgang Amadeus Mozart, Arnold Schönberg, Franz Schubert und Hugo Wolf
ca. 21.00 Nachrichten
Elmar Budde im Gespräch mit Dietrich Fischer-Dieskau über die "Winterreise" von Franz Schubert (2005)

erscheint dieser Tage beim Label "Andromeda". (04.11.)

Anlässlich des Jubiläums haben mit Jörg Königsdorf und Curt A. Roesler zwei Dramaturgen des Hauses die umfangreiche Chronik "Hundert Jahre Deutsche Oper – Geschichte und Geschichten aus der Bismarckstraße" verfasst. In dem reich bebilderten Buch kommen Zeitzeugen wie die Opernstars Julia Varady und Dietrich Fischer-Dieskau ebenso zu Wort wie einfache Statisten und Bühnentechniker.

300 Seiten, Edition Baus, ISBN 978-3862280360 unverb. Preisangabe € 29,95
29.10.12



DIETRICH FISCHER-DIESKAU
Voice of the Century Legendary Deutsche Grammophon Performances
Including a one-hour exclusive interview with Dietrich Fischer-Dieskau
Int. Release 01 Nov. 2012 23 CDs + 2 DVDs
Limited Edition: 0289 479 0780 0 23 CDs + 2 DVDs ADD/DDD GB25

21 CDs sind identisch mit der Box, die zu DFDs 75. Geburtstag erschienen ist. Bemerkenswert die CD Nr. 23, die eine Erstveröffentlichung auf CD bringt: Schütz, Matthäus-Passion, Dirigent Klaus Fischer-Dieskau (Aufnahme von 1961).

Die beiden DVDs sind in den Musikstücken identisch mit "The Art of DFD", die zum 80. Geburtstag erschien. Bonus (zum Download aus dem Internet) ist ein Interview, Länge 90 Min in deutscher und englischer Sprache, sowie alle Texte zu den Liedern auf der CD/DVD.
erscheint ca. am 01.11.12. (03.10.)
erschienen am 15.11.12 (03.12.)

Diese CD hat es schon einmal gegeben, die Schallplatte war 1970 produziert worden. Nicht auf allen Schallplatten und CDs fand man das'Cantique de Noel' von A. Adam, aber hier sind es 14 Tracks und das Lied ist auch dabei.

erscheint ca 17.10. (03.10.)


Gedenkfeier (Matinee) für Dietrich Fischer-Dieskau in der Bayr. Staatsoper München am 14.10.12. Der Kartenvorverkauf hat begonnen Tel. 089 21851920. (Via Internet sind die Karten derzeit noch nicht im Angebot.) 27.07
Jetzt auch auf der Seite der Bayr. Staatsoper angekündigt. Das musikalische Programm gestalten Christian Gerhaher, Gerold Huber und Yaoyao Brandenburg (die Pianistin, die zuletzt Studentin bei DFD war und schon bei der Gedenkfeier in Berlin auftrat), Prof. Dieter Borchmeyer ist als Redner angekündigt. (18.09.)


Vingt regards sur Dietrich Fischer-Dieskau par Sylvain Fort et Camille De Rijck 23.07.2012 (12.09.)


Auf diese CD-Veröffentlichung wurde lange gewartet, Ende September erscheint sie nun.. Die Aufnahme wurde 1975 gemacht. Zu dieser Zeit gab D. Fischer-Dieskau in einigen Städten auch Liederabende mit diesem Programm. (10.09.)

soeben erschienen (25.08.)

 

angekündigt, erscheint demnächst:

Stölzel, Buxtehude, Tunder, Bruhns, Krieger
Aufnahmen aus den Jahren 1952 bis 1957
vom SWF Stuttgart (20.07.)

jetzt im Handel (22.08.12)



Wieder erhältlich; es handelt sich um einen MItschnitt vom 11. oder 14. Juli 1977 (3 CDs).
(In D zu beziehen über Peter Rahner, Waldkirch-Kollnau; peter.rahner@online.de)

 

erscheint dieser Tage:

224 Seiten Verlag: Rombach;
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3793096912
ISBN-13: 978-3793096917
€ 32,- (unverbindliche Preisangabe)

jetzt im Handel (15.08.12)

Dietrich Fischer-Dieskau gilt als "Jahrhundertsänger", war aber auch als Dirigent, Rezitator, Gesangspädagoge, Maler und Schriftsteller aktiv. Anlässlich der ihm gewidmeten Tagung an der Universität Mozarteum Salzburg, 2.- 4. Dezember 2010, wurden die Referentinnen und Referenten eingeladen, einen Diskurs zu gestalten, im Zuge dessen Fischer-Dieskaus
I. künstlerische Entwicklung als Sänger und Maler,
II. seine Tätigkeiten als Musikdenker sowie
III. seine Position im Musikleben exemplarisch dokumentiert und unter Einbeziehung von Rezeptionsdokumenten differenziert diskutiert werden sollten.
Zwei Essays im Duktus persönlicher Erinnerungen rahmen die im vorliegenden Band versammelten Beiträge. (24.06.)

soeben erschienen:
(21.06.)

Am 18. Mai 2012 starb mit Dietrich Fischer-Dieskau einer der bedeutendsten Sänger des 20. Jahrhunderts.
«opernwelt» widmet ihm eine umfangreiche Hommage mit Beiträgen u.a. von Daniel Barenboim, Aribert Reimann und Christian Thielemann.
Die Juli-Ausgabe der «opernwelt» ist ab dem 26. Juni im Handel. Abonnenten steht das E-Paper der Ausgabe bereits ab dem 16. Juni zur Verfügung.
Was war eigentlich das Besondere, ja einzigartige am Liedgesang Fischer-Dieskaus, fragt opernwelt-Redakteur Stephan Mösch,
der einst selbst Schüler des Sängers war? «Das Lied wird entdeckt als Folge sich wandelnder musikalischer Gedanken», sagt Mösch.
«Überhaupt ist Fischer-Dieskaus Singen in weit größerem Maß musikalischen Fragen verpflichtet als jenen des Textes. Das wurde oft u¨berhört.»
Daniel Barenboim, der viele Jahre gemeinsam mit dem Sänger auftrat, sieht seine Bedeutung so: «Sein größtes Verdienst als Kunstler liegt vielleicht darin,
dass er uns eine Antwort auf die ewige Frage gegeben hat: «Prima la musica o prima le parole»? Denn er zeigte uns, dass die Frage an sich falsch gestellt ist:
Er schaffte in seinen Interpretationen eine Einheit aus Text und Musik wie nur wenige vor oder nach ihm.» Christian Thielemann rühmt - ausgerechnet -
Fischer-Dieskaus Bach-Interpretation. Zu einer Arie aus dem Weihnachtsoratorium schreibt der Dirigent: «Niemand hat diese Arie so schön, so
ergreifend gesungen wie er damals. Da ist er unerreicht, bis heute.» Und der Komponist Aribert Reimann schließlich erzählt, dass wir die Existenz seiner
Oper «Lear» Dietrich Fischer-Dieskau verdanken und beschreibt den Bariton so: «Es war kein Nach-, sondern ein Neuschöpfen: so als würde er die Musik
während des Singens und Gestaltens noch einmal komponieren.»
Alle Beiträge - auf insgesamt 18 Seiten, u. a. von Hartmut Höll, Peter Gülke, Christine Schäfer, Thomas Hampson und Brigitte Fassbaender -
finden Sie in der Juli-Ausgabe der «opernwelt» (15.06.)

In Memoriam Dietrich Fischer-Dieskau. Deutsche Oper Berlin am 12.06.12 um 19 Uhr, Eintritt frei. (10.06.)


Gebundene Ausgabe: 92 Seiten
Verlag: Berlin University Press;
Auflage: 1 (erscheint am 15. August 2012)
ISBN-10: 3862800210
ISBN-13: 978-3862800216

empfohlener Verkaufspreis EUR 19,90


,

So wie Christoph Eschenbach und Matthias Goerne ihr Konzert Dietrich Fischer-Dieskau widmeten, so geschieht es in diesen Wochen weltweit in vielen Städten und Ländern von ausübenden Musikern (30.05.)


Süddeutsche Zeitung u.a. 26.5.12

 

Tagesspiegel u. a. 26.5.12


Zum Gedenken an Dietrich Fischer-Dieskau. Feier an der Deutschen Oper Berlin am 12. Juni 2012 um 19 Uhr. (24.5.)


 

Kondolenzbuch für Fischer-Dieskau.
Nach dem Tod von Dietrich Fischer-Dieskau liegt im Roten Rathaus in Berlin ein Kondolenzbuch aus. Noch bis zum Freitag gibt es die Gelegenheit, auf diese Weise von dem Sänger Abschied zu nehmen. Nach Angaben eines Senatssprechers soll Fischer-Dieskau diese Woche in aller Stille und im engsten Familienkreis in der Hauptstadt beigesetzt werden. Nähere Angaben wurden nicht gemacht. Der Berliner Ehrenbürger, der als «Jahrhundertsänger» galt, war am Freitag im Alter von 86 in seinem Haus in Berg bei Starnberg gestorben. WELT ONLINE 22.5.12

 

Trauer um Dietrich Fischer-Dieskau . Er starb am Freitag im bayerischen Berg bei Starnberg kurz vor seinem 87. Geburtstag, wie seine Frau Julia Varady mitteilte. Fischer-Dieskau galt als der wahrscheinlich bedeutendste Vertreter des romantischen Liedgesangs des vergangenen Jahrhunderts. Fischer-Dieskau war aber auch als Opernsänger, Musikpädagoge und Schriftsteller erfolgreich. Untrennbar verbunden mit dem Namen des Jahrhundertsängers bleiben vor allem seine Interpretationen von Franz Schuberts "Winterreise".

Der 1925 geborene Fischer-Dieskau hatte 1992 seine Gesangskarriere beendet. Zu den Höhepunkten seiner Laufbahn gehörten die Teilnahme an der Uraufführung von Benjamin Brittens «War Requiem» bei der Einweihung der neuen Kathedrale im britischen Coventry im Jahr 1962. Neben dem Liedgesang pflegte Fischer-Dieskau das Opernfach. 1948 spielte er erstmals die «Winterreise» ein, von der später weitere acht Aufnahmen erschienen. Liedklassiker wie «Die schöne Müllerin» oder Mahlers «Kindertotenlieder» erreichen als Platten hohe Auflagen. Der Dirigent, Maler, Musikwissenschaftler und Rezitator publizierte über den Goethe-Freund Carl Friedrich Zelter und das Berliner Musikleben. Bis zuletzt hatte er Meisterklassen gegeben. Zu seinen Schülern gehörten Thomas Quasthoff und Christian Gerhaher. dpa (18. Mai 2012)

 

 


Hartmut Höll: Wortmusik: Erinnerungen und Erfahrungen eines Liedduo-Pianisten
[Taschenbuch: 252 Seiten Verlag: STACCATO; Auflage: 1 (April 2012) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3932976444 ISBN-13: 978-3932976445 ]
erscheint demnächst (27.04.2012)


Hörfunk: 1. Mai 2012: 02:05 Uhr Nachtkonzert vom DLF "Herausforderung und Herzensangelegenheit Der Bariton Dietrich Fischer-Dieskau (*1925) und die Alte Musik" Von Bernd Heyder.
Dietrich Fischer-Dieskau gilt unbestritten als einer der bedeutendsten Sänger des 20. Jahrhunderts. Berühmt und verehrt wurde er vor allem als Interpret des romantischen Liedrepertoires, jahrzehntelang stand er auch in den verschiedensten lyrischen und dramatischen Partien auf der Opernbühne. Nicht zuletzt machte er sich aber auch seit den 50er-Jahren einen Namen als Interpret der Oratorien, Passionen und Kantaten Johann Sebastian Bachs. Hier soll einmal eine weniger bekannte Seite Dietrich Fischer-Dieskaus beleuchtet werden: sein künstlerisches Engagement für das barocke Repertoire vor und neben Bach. Schon früh widmete er sich den geistlichen Konzerten des 17. Jahrhunderts von Schütz über Rosenmüller bis Buxtehude. Auch erschloss er sich und seinem Publikum den musikalischen Reichtum des weltlichen Barockgesangs, und das Jahrzehnte, bevor dieses Repertoire mit dem Siegeszug der entdeckungsfreudigen Alte-Musik-Bewegung allgemeiner bekannt wurde. Schließlich ließ er sich selbst noch auf die historische Aufführungspraxis ein, zu hören in einem Mitschnitt der Wiener Aufführung des Händel-Oratoriums 'Saul' von 1985 unter der Leitung von Nikolaus Harnoncourt. Vielen Dank an H. Saurbier für diesen Hinweis!(27.04.)


Dietrich Fischer-Dieskau (b1925) by Thomas Hampson

soeben erschienen (18.04.)

Erscheinungstermin: 2.März.2012

Johann Sebastian Bach (1685–1750) The RIAS Bach Cantatas Project (1949-1952) 9 CDs.
Detailinformationen Kantaten BWV 4, 19, 21, 22, 31, 32, 37-39, 42, 47, 52, 56, 58, 73, 76, 79, 88, 106, 108, 127, 140, 160, 164, 176, 178, 180, 199, 202
Künstler: Johanna Behrend, Edith Berger-Krebs, Agnes Giebel, Gerda Lammers, Gunthild Weber, Annelies Westen, Helmut Krebs, Dietrich Fischer-Dieskau,
Walter Hauck, Gerhard Niese, RIAS-Kammerchor, RIAS-Knabenchor, RIAS-Kammerorchester, Karl Ristenpart
Label: Audite , ADD, 1949-1952
Die 9 CD-Box mit Erstveröffentlichungen aus dem RIAS-Archiv präsentiert den historisch ersten Versuch einer Gesamteinspielung der Bach-Kantaten Für jeden, der sich für die Geschichte der Bach-Interpretation und für die Linien des kulturellen Wiederaufbaus in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg interessiert, sind die Aufnahmen in dieser CD-Box eine bedeutende Bereicherung. Karl Ristenpart baute ab 1946 die Chor- und Orchesterarbeit des RIAS Berlin auf und leitete den RIAS Kammerchor und das RIAS Kammerorchester. Mit diesen Ensembles und aufstrebenden jungen Sängern wie Dietrich Fischer-Dieskau, Helmut Krebs und Agnes Giebel planten Karl Ristenpart und Elsa Schiller, die damalige Leiterin der RIAS Musikabteilung, ab 1947 eine Gesamteinspielung aller Bach-Kantaten. Das Projekt konnte allerdings nicht vollständig verwirklicht werden. Die heute noch im RIAS-Archiv vorhandenen 29 Kantaten dokumentieren ein auch aus heutiger Sicht zukunftsweisendes Bach-Ideal: durch die kleine Besetzung erscheint die Musik transparent und strukturell deutlich, die Sänger kooperieren klar artikulierend mit den Instrumentalisten. Durch diese Interpretation, die sich von aller Monumentalität frei macht, wurde die spätere historische Aufführungspraxis ästhetisch vorbereitet.

 

 

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